Anti-Rassismus-AG besucht Flüchtlingscafe

Wir, die "AG gegen Rassismus" der IGS Horhausen, besuchten am 25. November das Flüchtlingscafe im Kaplan-Dasbach-Haus in Horhausen. Dort konnten wir viele Eindrücke sammeln.

Wir trafen dort auf ungefähr 40 Flüchtlinge, davon 10-15 Kinder, die aus den verschiedensten Krisenländern, wie beispielsweise dem Iran oder dem Irak kamen. Neben den Schülern der AG waren auch noch einige Bewohner aus Horhausen und Umgebung anwesend.

Nach einer kurzen Begrüßung setzten wir uns zu den Flüchtlingen an die Tische. Die Schüchternheit auf beiden Seiten löste sich nach und nach immer mehr auf und wir kamen ins Gespräch. Einige von ihnen konnten schon ziemlich gut Deutsch sprechen, weil sie, wie sie uns erzählten, nebenbei in Altenkirchen oder Neuwied Deutschsprachkurse belegten. So klappte es mit der Verständigung ziemlich gut. Mit anderen redeten wir auf Englisch oder drückten uns mit Gesten aus.

Wir redeten mit einer Frau, die aus dem Iran geflohen war. Sie erzählte uns von ihrer Flucht und ihrer Familie, die teilweise noch im Iran lebt. Nur sie und ihr Bruder sind nach Deutschland gekommen. Außerdem sprachen wir darüber, wie sie in Deutschland lebt, wie ihr ganz normaler Alltag nun aussieht und über ihre Wohnung, die sie sich mit anderen Flüchtlingen teilt.

Mit einem Mann, den einer aus unserer AG von der Fahrschule wiedererkannte, redeten wir darüber, wie er das Leben in Deutschland empfindet. Er stellte uns außerdem seine Familie vor. Er lebt schon seit fast 2 Jahren mit seiner Familie in Deutschland und konnte uns daher sehr gut verstehen und auch antworten.

Kurz vor Schluss spielten wir dann noch mit den Kindern zusammen verschiedene Spiele, beispielsweise Würfelspiele, damit sie spielerisch ihre Deutschkenntnisse verbessern konnten. Sie erzählten uns wie sie heißen, wie alt sie sind und woher sie und ihre Familien gekommen sind. Wir sangen und tanzten mit ihnen zu Weihnachtsliedern und ein Betreuer erklärte ihnen, warum wir Weihnachten feiern. Um 19.00 Uhr war dann Schluss und wir halfen alle beim Aufräumen.

Für die Anti-Rassismus-AG: Franziska Müller


 

 

 

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