Vom Westerwald ins Weiße Haus

Schüler decken bei der Betriebsbesichtigung ungeahnte Verbindungen auf

Am Mittwoch, 21. März 2018, stand für die neunte Jahrgangsstufe wieder die Betriebserkundung auf dem Programm. Nicht weniger als acht Arbeitgeber aus der Region präsentierten sich dabei den Schülerinnen und Schülern, so dass vielfältige Berufsinteressen abgedeckt werden konnten.

Gastgeber waren die beiden Schulpaten, die Treif Maschinenbau GmbH und die Westerwald Bank eG, sowie Teams der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V, der Mank GmbH Designed Paper Products, der Metsä Tissue GmbH, des Seniorenheims Haus am Park, von Van Roje & Sohn GmbH & Co und der Verbandsgemeindeverwaltung Flammersfeld.

Wegen der großen Bandbreite an Besuchsmöglichkeiten konnten insgesamt unzählige Berufsbilder vorgestellt werden. Anschließend wurden dann Rundgänge veranstaltet, um das Innenleben der Betriebe zu erkunden und den Arbeitsabläufen auf den Grund zu gehen. So wurde bei der Westerwald Bank die Feinmechanik von Geldautomaten in den Blick genommen, bei Van Roje & Sohn der „Weg des Holzes“ beschritten, bei Metsä Tissue eine Herstellungsanlage von Toilettenpapier untersucht und bei Treif Maschinenbau die filigrane Verkabelung von Schneidemaschinen inspiziert.

 

Neben hochmoderner Technik wurden die Schüler aber auch in die Vergangenheit entführt. So ließen Bewohner des Seniorenheims Haus am Park die Zeitgeschichte der frühen Bundesrepublik wieder lebendig werden. Einfühlungsvermögen war auch von einer anderen Besuchergruppe gefordert. So versuchten die Schüler bei der Lebenshilfe Flammersfeld mittels Augenbinden den Alltag von blinden Menschen nachzuempfinden.

Nicht schlecht staunten zudem einige Schüler, als sie bei der Verbandsgemeindeverwaltung das Grundstück von Herrn Schmalen unter die Lupe nehmen konnten. Andere waren beeindruckt, als sie bei Mank das Design der Becherverschlüsse des Weißen Hauses präsentiert bekamen. Wer hätte schon gedacht, dass es derartige Verbindungen zwischen dem Westerwald und der amerikanischen Machtzentrale gibt?

Nach etwa zwei Stunden war dann schließlich die Zeit des Abschieds gekommen. Mit Infomaterial, Mitbringseln und der Aufforderung, ein Praktikum zu absolvieren, verließen die Schüler die Betriebe. Für den freundlichen Empfang und die gesammelten Eindrücke danken alle den Betrieben und sozialen Einrichtungen.

 

 

 

 

 

 

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