Flucht, Vertreibung, Wiederaufbau, Wirtschaftswunder

Ein Besuch im Haus der Geschichte Bonn

Ein Besuch im Haus der Geschichte in Bonn ist für alle neunten Klassen an der IGS Horhausenverpflichtend. Parallel zum Unterricht in Geschichte im Rahmen des Faches Gesellschaftslehre wird die dortige Dauerausstellung zu Deutschland nach 1945 mit Führung in Gruppenstärken von ca. 25 Schülerinnen und Schülern besucht. Am 11. Januar machte sich die gesamte Stufe 9 mit vier Lehrkräften in drei Bussen auf den Weg nach Bonn.

Angeleitet von geschulten Fachkräften erfuhren die Schüler anhand vielfältiger Ausstellungsstücke, welche Konsequenzen die deutsche Kriegsniederlage hatte und wie schwierig und kompliziert sich das Leben zunächst in den vier Besatzungszonen und dann in den beiden deutschen Staaten gestaltete. Erlebt werden konnte aber vor allem die Hilfsbereitschaft der westlichen Alliierten im Rahmen des Marshall-Plans, der die Grundlage für den Wiederaufstieg der BRD zum erfolgreichen Industriestaat bildete, und die konsequente Umsetzung demokratischer Prinzipien im deutschen Weststaat.

Beeindruckend waren Zeugnisse und Geschichten zum Bau der innerdeutschen Mauer nach 1961, die eine Lebenswelt auferstehen ließen, die nur noch für die vor 1970 Geborenen Relevanz besitzt.

 

 

Insgesamt vergingen die knapp eineinhalb Stunden der Führung so schnell, das nur ausgesuchte Momente deutscher Geschichte beleuchtet werden konnten und wichtige Dinge unter den Tisch fallen mussten. Vielleicht aber kommt der eine oder andere Schüler noch einmal wieder, um mit mehr Zeit die vielen Quellen zu betrachten. Als Einstieg in die Unterrichtsreihe Deutsche Geschichte nach 1945 war der Ausflug aber gelungen.

     

 

 

 

 

 

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