Zur Kunst in Koblenz

Der Grundkurs 12 im Museum Ludwig am Deutschen Eck

Alle Oberstufen-Kunstkurse der IGS fahren mindestens einmal im Jahr in eine Kunstausstellung. Die Leistungskurse waren bereits im Oktober 2017 im Bonner Kunstmuseum. Die 21 Schülerinnen und Schüler des Grundkurses der 12. Jahrgangsstufe machten sich mit ihrem Lehrer Herrn Cürten am 31. 01. auf nach Koblenz, um die besondere Luft im Museum zu schnuppern. Das Museum Ludwig in Koblenz – in historischem Gemäuer über vier Etagen ganz in der Nähe des Deutschen Ecks gelegen – ist ein schöner Einstieg in die Welt der modernen Kunst.

Das Industriellen-Ehepaar Ludwig, das dem Museum seine Kunstwerke vermacht hat, hatte schon kurz nach dem 2. Weltkrieg begonnen, aktuelle Kunst zu sammeln und über die Jahre so viele Werke zusammengetragen, dass heute drei größere und noch mehrere kleine Museen damit bestückt sind. Köln, Aachen und Koblenz sind die drei großen.

Zunächst gab es eine interessante Führung durch die aktuelle Sonderausstellung, die dem Düsseldorfer Künstler Stephan Kaluza gewidmet war, der sowohl metergroße Landschaftsfotografien von historisch bedeutsamen Orten ausstellt, als auch sehr kontraststarke abstrakte Malerei. Mit den Hintergrundinformationen durch den Führer hat sich der tiefere Sinn der Werke – den gibt es! - vielen Schülern schneller erschlossen.

 

Nach einer Mittagspause, die jeder so gestalten konnte, wie er wollte, trafen sich Schüler und Lehrer am Museum wieder, um auch noch die ständige Sammlung des Museums zu erleben. Zweiergruppen durchstreiften die oberen beiden Stockwerke des Museums. Es gab sogar einen echten großen Picasso zu bestaunen. Was der wohl wert war? Der Arbeitsauftrag für die Minigruppen lautete, sowohl je ein Werk zu finden und zu fotografieren, das besonders schön oder interessant scheint und eins, das unverständlich oder sogar abstoßend empfunden wird – denn diese Spannweite ist bei moderner Kunst immer wieder zu erleben. Die Ergebnisse sollten im Kunstunterricht anschließend diskutiert werden.

Zum Abschluss der Exkursion hatten die Schüler dann noch einige Zeit zur freien Verfügung in der Koblenzer Innenstadt. Wer wollte und noch aufnahmefähig war, konnte mit Herrn Cürten allerdings auch noch in das Mittelrheinmuseum am Forumsplatz gehen. Dort waren Werke von Andreas Achenbach ausgestellt: Klassische Malerei aus dem 19. Jahrhundert, noch mal etwas ganz anderes.

Um Viertel vor vier ging’s mit dem Bus heim zur Schule. Anstrengend war’s, aber auch eindrucksvoll. Mal schauen, wie die Nachbetrachtung im Unterricht wird.

 
     

 

 

 

 

 

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